StartHandel und Wirtschaft„swipecor ist meine Antwort auf ein Business-System, das viel zu oft noch im Gestern hängt.“

„swipecor ist meine Antwort auf ein Business-System, das viel zu oft noch im Gestern hängt.“

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René Schmitt, Cigar Newsfeed: Bernhard, wir sitzen beim SCHINDLER Circle Powerday in Berlin. 100 Unternehmer, Hotel de Rome, richtig Energie im Raum – und gleichzeitig stellst du swipecor vor. Warum jetzt?

Bernhard Schindler: Weil ich irgendwann keine Lust mehr hatte, Unternehmern immer dieselben Sätze zu erzählen: Geh auf Veranstaltungen. Sammle Kontakte. Poste mehr auf LinkedIn. Ruf Leute an. Schreib Nachrichten. Ganz ehrlich: Wir leben 2026 und Business Networking funktioniert an vielen Stellen noch wie 2006.

Genau deshalb haben wir swipecor gebaut. Nicht noch ein Club. Nicht noch eine Plattform, auf der du 10.000 Menschen „kennst“, die du noch nie getroffen hast. Wir wollen aus Daten, Interessen und Bedarf echte Geschäftsmöglichkeiten machen.

René: Und dafür 8.000 Entwicklungsstunden und rund 200 Menschen?

Bernhard: Ja. Und wenn wir danach nur eine schönere Visitenkarten-App gebaut hätten, hätte ich mich selbst aus dem Founder-Team geworfen. lacht swipecor ist deutlich größer gedacht. Du hast deinen kostenlosen Space, präsentierst dein Unternehmen, deine Leistungen, deine Themen – und dann kommt unser Businessagent swAIper ins Spiel. Ich sage immer: Siri sagt dir, ob es regnet. Alexa macht Musik. swAIper soll dir sagen, mit wem du Geschäft machen solltest. Das ist unser Anspruch.

René: Und warum ist dir das persönlich so wichtig?

Bernhard: Weil ich mein halbes Unternehmerleben mit Netzwerken verbracht habe. Und ich habe dabei eines gelernt:

Ein Kontakt ist noch überhaupt nichts wert. Entscheidend ist, was daraus entsteht. Ein Gespräch. Ein Auftrag. Eine Kooperation. Eine Finanzierung. Ein neuer Mitarbeiter. Deshalb reden wir im SCHINDLER Circle auch vom Return of Match.

Wenn zwei Menschen nach einer Veranstaltung nur Telefonnummern austauschen, war das nett.

Wenn sie danach gemeinsam Geschäft machen, wird es interessant.

René: Du wirst auch politisch immer deutlicher. Warum?

Bernhard: Weil mich dieses ewige Klein-Klein wahnsinnig macht. Ich sitze täglich mit Unternehmern zusammen. Die wollen investieren. Die wollen Mitarbeiter einstellen. Die wollen wachsen. Und gleichzeitig beschäftigen sie sich gefühlt permanent mit irgendwelchen neuen Vorgaben, Formularen, Dokumentationen und Regelwerken. Ich sage ausdrücklich: Regeln sind notwendig. Nachhaltigkeit ist notwendig. Verantwortung ist notwendig. Aber mein Eindruck ist: Wir diskutieren in Deutschland manchmal leidenschaftlicher darüber, wie Unternehmertum verwaltet wird, als darüber, wie neues Unternehmertum entsteht.

Und das halte ich für gefährlich. Unternehmer brauchen wieder Lust auf Zukunft.

René: Also ist swipecor auch ein bisschen Protest?

Bernhard: Vielleicht eher eine Antwort. Ich kann morgens drei Stunden schimpfen. Oder ich kann sagen: Dann bauen wir es eben selbst.

Das entspricht viel mehr meinem Naturell. Wir können nicht darauf warten, dass irgendwann irgendjemand unsere Probleme löst.

Unternehmer müssen machen. Genau deshalb haben wir swipecor gebaut.

René: Du hast aber nicht alleine gebaut.

Bernhard: Gott sei Dank. lacht Wir sind vier Founder: Josef Köppl, Dr. Alexander Chalupka, Jannis Brendel und ich.

Vier unterschiedliche Köpfe, vier unterschiedliche Blickwinkel – und genau das macht das Projekt stark.

Dazu kommt ein Beirat mit Wolfgang Bosbach, Britta Hübner, Prof. Dr. Björn Cochlovius, Gerhard Massenbauer, Roland Winkler und Dr. Eva Glawischnig. Und das ist mir wichtig: Ich brauche keine Menschen um mich herum, die den ganzen Tag sagen: „Bernhard, super.“ Ich brauche Menschen, die sagen: „Bernhard, da liegst du falsch.“ Sonst entsteht keine Innovation.

René: Was passiert ab jetzt konkret?

Bernhard: Jetzt beginnt die Phase, auf die wir lange hingearbeitet haben. Unternehmen können ihren Space kostenlos aufbauen.

Sie können swipecor weiterempfehlen und swipecoins sammeln. Und dann kommt der 1. Oktober. Ab dann wollen wir europaweit richtig Druck machen. Dann geht es nicht mehr darum, dass die Plattform hübsch aussieht.

Dann geht es um: Leads. Matches. Gespräche. Kunden. Umsatz. Also um das, worüber Unternehmer am Ende eben auch reden müssen.

René: Und was hat der SCHINDLER Circle damit zu tun?

Bernhard: Sehr viel. Der Circle war für mich immer ein Labor dafür, wie modernes Unternehmertum funktionieren kann.

Menschen zusammenbringen. Klartext reden. Sich gegenseitig Türen öffnen. Keine Masken. Keine Hochglanz-Bullshit-Bingo-Veranstaltung.

Beim Powerday sitzen Unternehmer zusammen und reden über Nachhaltigkeit, Social Media, Vertrieb, Strategie, Regulierung, neue Geschäftsmodelle – und natürlich auch darüber, was gerade richtig beschissen läuft.

Aber anschließend kommt der entscheidende Punkt: Was machen wir jetzt daraus? Und genau diese Philosophie steckt auch in swipecor.

René: Ein Satz zum Schluss. Was soll swipecor in fünf Jahren sein?

Bernhard: Ich will, dass ein Unternehmer irgendwann sagt: „Früher musste ich mir mein Netzwerk selbst bauen. Heute baut mein Businessagent daraus Geschäft.“ Und wenn uns das gelingt, dann reden wir nicht über die nächste App. Dann reden wir über einen komplett neuen Weg, wie Business funktioniert. Und genau darauf habe ich verdammt viel Lust. Der funktioniert meiner Meinung nach für Cigar Newsfeed deutlich besser: persönlicher, rauer, weniger Hochglanz und trotzdem genug Substanz für Unternehmer.

Pressekontakt:

Innovation Circle Managementgesellschaft mbH
Andreas Wagner

E-Mail: andreas.wagner@schindler-circle.de
Web: https://schindler-circle.de/

Copyright Bild: Bernhard Schindler

Originalinhalt von Innovation Circle Managementgesellschaft mbH, veröffentlicht unter dem Titel „„swipecor ist meine Antwort auf ein Business-System, das viel zu oft noch im Gestern hängt.“„, übermittelt durch Prnews24.com

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